Milchschokolade | Cassis | Heidelbeere | Vanille | Zitrus
Suke Quto gehört zu den Kaffees, die bei uns seit Jahren einen festen Platz im Sortiment haben. Und das hat einen ziemlich einfachen Grund: Er schmeckt außergewöhnlich gut.
Kräftige Milchschokolade trifft auf Cassis, Heidelbeere, Vanille und eine feine Zitrusnote. Ein komplexer äthiopischer Arabica mit viel Süße und einer klaren, fruchtigen Tasse.
Der Kaffee stammt von der Suke Quto Farm von Tesfaye Bekele in der Region Guji in Äthiopien – einem der Produzenten, die den Ruf von Guji als Specialty-Coffee-Region entscheidend mitgeprägt haben.
Suke Quto Farm – Guji, Äthiopien
Die Suke Quto Farm liegt im Odo Shakisso District in Guji im Süden Äthiopiens.
Der Kaffee wächst dort auf Höhenlagen von etwa 1.800 bis 2.200 Metern. Auf der Farm werden unter anderem die äthiopischen Arabica-Varietäten Kurume und Welicho angebaut.
Die vulkanisch geprägten Böden und die Höhenlage bieten sehr gute Voraussetzungen für hochwertige Arabica-Kaffees.
Suke Quto arbeitet außerdem mit Kaffeebauern aus der Umgebung zusammen, deren Kirschen an der Washing- und Drying-Station der Farm verarbeitet werden.
Tesfaye Bekele – vom Umweltschutz zum Kaffee
Hinter Suke Quto steht Tesfaye Bekele. Bevor er Kaffeeproduzent wurde, arbeitete Tesfaye für die äthiopische Regierung im Bereich Natur- und Umweltschutz.
Ende der 1990er-Jahre zerstörten schwere Waldbrände große Waldflächen in Guji.
Tesfayes Idee war ungewöhnlich: Er wollte die Wiederherstellung der Vegetation mit einer wirtschaftlichen Perspektive für die Menschen vor Ort verbinden. Dazu begann er, Kaffeepflanzen gemeinsam mit anderen Bäumen in die Landschaft zurückzubringen.
Anfangs waren viele Farmer skeptisch. Ein Kaffeestrauch braucht schließlich mehrere Jahre, bis er die erste nennenswerte Ernte liefert.
Tesfaye machte trotzdem weiter.
Aus dieser Idee entwickelte sich schließlich die Suke Quto Farm und Guji wurde in den folgenden Jahren zu einer der bekanntesten Specialty-Coffee-Regionen Äthiopiens.
Kaffeeanbau mit Schattenbäumen und organischem Material
Auf der Suke Quto Farm werden verschiedene konkrete Praktiken eingesetzt, um die Böden zu bewirtschaften und die Kaffeeanbauflächen zu erhalten.
Trabocca dokumentiert unter anderem:
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Pflanzenmaterial und Laub verbleiben auf den Flächen und werden Teil des organischen Kreislaufs
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Rückführung von Wurzel- und Pflanzenresten
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Schattenbäume innerhalb der Kaffeeanbauflächen
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Aufbereitung des Kaffees in einer eigenen Washing Station
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Auffangbecken für Prozesswasser aus der Kaffeeaufbereitung
Operation Cherry Red – Qualität beginnt bei der Ernte
Ein wichtiger Teil der Zusammenarbeit zwischen Tesfaye und Trabocca ist die konsequente Arbeit an der Rohkaffeequalität.
Dazu gehört insbesondere die Auswahl möglichst reifer Kaffeekirschen. Nur vollständig entwickelte Kirschen bringen die Voraussetzungen für die Süße und Komplexität mit, die wir später in der Tasse suchen.
Die Idee hinter der sogenannten „Operation Cherry Red“ ist deshalb ziemlich einfach: Rot heißt reif. Reif heißt bessere Ausgangsqualität.
Durch diese einfache Qualitätskontrolle und entsprechende Prämien entstehen für die Produzenten zusätzliche Anreize, besonders sorgfältig zu ernten und zu verarbeiten.
Washed Coffee aus Äthiopien
Unser Suke Quto wird washed – also nass – aufbereitet. Nach der Ernte werden die Kaffeekirschen entpulpt. Anschließend fermentiert der Kaffee in Tanks, bevor er gewaschen und getrocknet wird.
Trabocca gibt für die Suke Quto Washing Station eine Fermentationsdauer von ungefähr 35 bis 48 Stunden an – abhängig von den jeweiligen Wetterbedingungen.
Die gewaschene Aufbereitung unterstützt das klare und präzise Geschmacksprofil dieses Kaffees. Genau deshalb findest du neben der kräftigen Schokolade auch die typischen fruchtigen Noten von Cassis, Heidelbeere und Zitrus.
Qualität, die jedes Jahr wiederkommt
Suke Quto ist für uns kein Kaffee, den wir einmal wegen einer schönen Geschichte gekauft haben. Wir kaufen ihn immer wieder wegen seiner Qualität.
In den vergangenen Jahren erreichte Suke Quto je nach Ernte und Lot Specality-Coffee-Bewertungen im hohen 80er-Bereich und gehört damit klar in den Bereich hochwertiger Specialty Coffees.
Schule für die Dörfer Suke und Kurume
Aus der langjährigen Zusammenarbeit zwischen Tesfaye Bekele, Trabocca und beteiligten Kaffeeröstern entstand außerdem ein Schulprojekt für die umliegenden Gemeinden.
Ziel des Suke Quto School Project ist es, Schulen für Kinder aus den Dörfern Kurume und Suke aufzubauen und auszustatten.
Die Schule in Kurume wurde bereits fertiggestellt. Anschließend wurde das Projekt auf das Dorf Suke ausgeweitet.
Auch hier finden wir den konkreten Ansatz interessanter als große Versprechen:
ein bestimmter Produzent, eine bestimmte Region und ein konkretes Projekt.
Wie schmeckt Suke Quto?
Suke Quto verbindet zwei Dinge, für die wir äthiopischen Specialty Coffee lieben: Frucht und Süße.
In der Tasse findest du:
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Milchschokolade
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Cassis
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Heidelbeere
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Vanille
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Zitrusfrüchte
Dazu kommt ein klarer Körper und eine lebendige, aber ausgewogene Säure.
Unsere Empfehlung: als Filterkaffee
Am liebsten trinken wir Suke Quto als Filterkaffee – ohne Milch und ohne Zucker.
Als Ausgangspunkt empfehlen wir: 60 g Kaffee pro Liter Wasser
Für 350 ml Filterkaffee sind das ungefähr: 21 g Kaffee auf 350 ml Wasser.
Sehr gut funktioniert Suke Quto mit: V60, Kalita, Clever Dripper, klassischer Filtermaschine, AeroPress
Unser AeroPress-Rezept
14 g Kaffee
210 g Wasser
ca. 86 °C Wassertemperatur
Von dort aus darfst du natürlich experimentieren. Wasser, Mühle und Geschmack haben auch bei diesem Kaffee das letzte Wort.
Für wen ist Suke Quto?
Für dich, wenn du …
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hochwertigen Kaffee aus Äthiopien suchst,
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fruchtige und gleichzeitig schokoladige Kaffees magst,
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Guji-Kaffee kennenlernen möchtest,
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und Filterkaffee mit deutlich erkennbarem Herkunftscharakter suchst.
Suke Quto ist seit Jahren einer unserer Favoriten.