GESCHMACKSNOTEN | Schokolade | Karamell | Pfirsich | nussig | kraftvoll
Den Fight Club haben wir als ein weiteres sehr flexibles und ausbalanciertes Arabica-Robusta Blend mit in unser Sortiment aufgenommen. Er ist vielseitig, kräftig und dennoch rund und unkompliziert.
In der Ausgabe 04/2025 des Crema Magazins wurde er in der Rubrik "Bohnen, die lohnen" aufgeführt.
Herkunft und Zusammensetzung
Ein saisonaler Arabica-Robusta-Blend mit 20 % Robusta-Anteil, den wir so zusammenstellen, dass sein geschmacklicher Charakter über das Jahr möglichst konstant bleibt – auch wenn sich einzelne Rohkaffees mit den Ernten verändern.
In der Tasse erwarten dich vor allem Schokolade, Karamell und nussige Noten, ergänzt durch etwas Pfirsich.
Ein Espresso mit ordentlich Körper, der pur funktioniert – und sich in Cappuccino, Flat White oder Latte Macchiato nicht von der Milch einschüchtern lässt.
Ein Seasonal Blend – warum eigentlich?
Viele klassische Espresso-Blends bestehen Jahr für Jahr aus denselben Kaffees. Beim Fight Club machen wir es etwas anders.
Kaffee ist ein landwirtschaftliches Produkt. Ernten verändern sich, Qualitäten verändern sich und außergewöhnliche Rohkaffees sind nicht immer unbegrenzt verfügbar.
Deshalb ist der Fight Club als Seasonal Blend aufgebaut. Die konkrete Zusammensetzung kann sich im Laufe des Erntejahres verändern. Unser Ziel bleibt dagegen gleich:
ein kräftiger, ausgewogener Espresso mit viel Körper und einem vertrauten Geschmacksprofil.
So können wir saisonal verfügbare Rohkaffees auswählen, statt einen bestimmten Kaffee nur deshalb einzusetzen, weil er schon immer Bestandteil des Blends war.
80 % Arabica. 20 % Robusta. Und zwar mit Absicht.
Robusta hatte lange Zeit keinen besonders guten Ruf. Teilweise zu Recht, denn im klassischen Massenmarkt wird häufig Robusta eingesetzt, bei dem vor allem der Preis zählt.
Aber Robusta kann auch anders.
Für den Fight Club setzen wir bewusst auf 20 % Fine Robusta. Hier steht unser Mr Kong aus Ruanda drin. Er bringt zusätzliche Fülle, Kraft und eine kräftige Crema in den Espresso.
Die 80 % Arabica sorgen für Süße, ausbalancierte Säure und aromatische Komplexität.
Das Ergebnis liegt zwischen klassischem italienischem Espresso und modernem Specialty Coffee. Und fühlt sich dort ziemlich wohl.
Herkunft, die wir nachvollziehen können
Bei Blends dieser Art ist das zugegeben nicht immer ganz einfach. Je nach Saison können unterschiedliche Farmen, Regionen und Lots in den Fight Club einfließen. Aber selbst beim Fight Club wissen wir, woher die enthaltenen Kaffeesorten kommen.
Bei der Zusammenstellung des Fight Club achten wir grundsätzlich auf Rohkaffees mit einem Qualitätsprofil von mindestens 83 Punkten nach der sensorischen Bewertungssystematik der Specialty Coffee Association.
Je nach Saison können unterschiedliche Lots zum Einsatz kommen. Entscheidend ist nicht, jedes Jahr dieselben Bohnen zu verwenden. Entscheidend ist, dass der Fight Club weiterhin wie Fight Club schmeckt.
Soziales Engagement
Im Zusammenhang mit dem Fight Club unterstützen wir soziale Initiativen und Projekte, darunter Escuela Para Todos („Schule für alle“) in Mittelamerika sowie The New Denim Project.
Dieses Engagement ist für uns ein zusätzlicher Beitrag. Es macht den Fight Club nicht automatisch „nachhaltig“ oder „fair“ – deshalb behandeln wir beides bewusst getrennt.
Handwerklich geröstet
Auch den Fight Club rösten wir in der Rösterei im Glottertal bei Freiburg. Der Röstgrad liegt im mittleren bis etwas kräftigeren Bereich. So entwickeln wir Süße und Körper, ohne den Charakter des Rohkaffees unter einer sehr dunklen Röstung verschwinden zu lassen.
Das macht den Fight Club unkompliziert in der Zubereitung. Und genau das war die Idee.
Besonders gut im Vollautomaten
Der Fight Club gehört zu unseren beliebtesten Kaffees für den Vollautomaten und dem Siebträger.
Sein kräftiges Profil, viel Körper und die schokoladig-nussige Grundrichtung funktionieren sowohl als Espresso als auch in Milchgetränken sehr gut.
Auch im Büro ist er deshalb ein unkomplizierter Allrounder und seit Jahren mein bevorzugter Kaffee für das Kaffee-Catering auf Messen in Stuttgart und ganz Europa.
Unsere Empfehlung
Vollautomat: sehr gut geeignet
Siebträger: sehr gut geeignet
Espresso: kräftig und ausgewogen
Cappuccino & Flat White: sehr gut geeignet
Filterkaffee: dafür haben wir spannendere Kandidaten :-)
Unser Rezept für den Siebträger
Als Ausgangspunkt empfehlen wir:
19 g Kaffee → 48 g Espresso → ca. 28-33 Sekunden
Je nach Mühle, Maschine, Wasser und persönlichem Geschmack darfst du natürlich nachjustieren. Kaffee soll schließlich schmecken – nicht die Excel-Tabelle gewinnen.
Unsere Verpackung
Unsere aktuelle Kaffeeverpackung besteht aus einem aluminiumfreien Monomaterial und wurde nach dem „Made for Recycling“-Verfahren von Interzero (ehemals Interseroh) hinsichtlich ihrer Recyclingfähigkeit bewertet.
Das bedeutet nicht, dass jeder einzelne Beutel tatsächlich vollständig recycelt wird.
Die Verpackung bringt jedoch die im Prüfverfahren bewerteten Voraussetzungen für Sammlung, Sortierung und stoffliches Recycling mit.
Nach Gebrauch gehört der Beutel in Deutschland in die Gelbe Tonne beziehungsweise den Gelben Sack.
Für wen ist der Fight Club?
Für dich, wenn du einen Espresso suchst, der …
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kräftig, aber nicht verbrannt schmeckt,
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Schokolade, Karamell und Nuss mitbringt,
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im Cappuccino nicht untergeht,
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im Vollautomaten unkompliziert funktioniert,
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Specialty-Coffee-Qualität mit klassischem Espresso-Gefühl verbindet.
Fight Club ist kein komplizierter Kaffee.
Soll er auch gar nicht sein.
Manchmal will man keinen Espresso analysieren.
Man will ihn einfach trinken.