Zum Inhalt springen

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

Nachhaltigkeit bei Kaffee: lieber konkret als grün

 

Nachhaltigkeit bei Kaffee ist komplex. Sie betrifft den Anbau und die Verarbeitung im Ursprungsland, den Handel mit Rohkaffee, Transportwege, Röstung, Verpackung, Versand und schließlich auch die Frage, was nach dem Konsum mit den verwendeten Materialien passiert.

Deshalb möchten wir bei carabica nicht einfach behaupten, unser Kaffee sei „nachhaltig“ oder „umweltfreundlich“.

Wir finden es sinnvoller, möglichst konkret zu zeigen, welche Entscheidungen wir treffen, welche Informationen uns vorliegen und wo die Grenzen unserer Einflussmöglichkeiten liegen.

Bei carabica konzentrieren wir uns dabei insbesondere auf fünf Bereiche:

  • nachvollziehbare Herkunft unserer Spezialitätenkaffees

  • Informationen über Produzenten und Lieferketten

  • Qualität und Einkauf von Rohkaffee

  • recyclingfähige Kaffeeverpackungen

  • Wiederverwendung und Reduzierung von Verpackungsmaterial im Versand

 

Was bedeutet Nachhaltigkeit bei Kaffee überhaupt?

Nachhaltigkeit bei Kaffee beginnt für uns nicht erst bei der Verpackung. Sie beginnt dort, wo der Kaffee wächst. Auf der Farm.

Denn wie Kaffee angebaut, geerntet und aufbereitet wird, kann große Auswirkungen auf Böden, Wasser, Biodiversität, Arbeitsbedingungen und am Ende auch auf die wirtschaftliche Perspektive der Produzenten haben.

Deshalb versuchen wir bei der Auswahl unserer Rohkaffees gezielt, Farmen, Kooperativen und Produzenten zu finden, die nachvollziehbare und verantwortungsvolle Praktiken im Anbauland verfolgen.

Dabei schauen wir – soweit uns die Informationen vorliegen – auf verschiedene Ebenen.

Zum Beispiel:

  • Wie werden Böden bewirtschaftet?

  • Werden Erosion und Bodendegradation vermieden?

  • Gibt es Schattenbäume oder andere Formen von Agroforstwirtschaft?

  • Wie wird mit Wasser bei der Aufbereitung des Kaffees umgegangen?

  • Was passiert mit Fruchtfleisch und anderen Reststoffen aus der Verarbeitung?

  • Wie werden Pflanzenschutzmittel und Dünger eingesetzt?

  • Welche Maßnahmen gibt es zum Schutz von Biodiversität?

  • Wie wird mit natürlichen Ressourcen auf der Farm umgegangen?

  • Welche Arbeitsbedingungen bestehen vor Ort?

  • Welche Rolle spielen Farmarbeiter, Familien oder Kooperativen in der Wertschöpfung?

  • Wie transparent ist die Lieferkette?

  • Und letztlich auch: Welchen Preis erhält der Produzent für seinen Kaffee?

 

Nicht jeder Kaffee kann bei jedem dieser Punkte dieselben Antworten liefern. Und nicht jede Farm arbeitet nach einem Zertifizierungssystem und oft ist es für uns nicht möglich überall einen Haken dran zu machen. 

Das heißt aber nicht automatisch, dass schlechter gearbeitet wird.

Gerade im Specialty Coffee begegnen uns immer wieder Produzenten, die sehr bewusst mit ihren Böden, Wasserressourcen, Schattenbäumen oder der Aufbereitung umgehen, ohne dass auf dem Kaffeesack anschließend ein großes Nachhaltigkeitssiegel klebt.

Genau deshalb ist uns die konkrete Geschichte hinter einem Kaffee wichtiger als ein pauschales grünes Etikett.

 

Aufforstung mit BaumInvest

Zusätzlich zu unseren Entscheidungen rund um Kaffee, Verpackung und Versand haben wir in BaumInvest investiert.

BaumInvest entwickelt und bewirtschaftet Aufforstungsprojekte in Lateinamerika und setzt dabei unter anderem auf Mischwälder mit heimischen Baumarten. Ziel ist es, degradierte Flächen wieder aufzuforsten und langfristig Waldstrukturen aufzubauen.

Für uns ist diese Beteiligung ein zusätzliches Engagement außerhalb unserer eigentlichen Kaffee-Lieferkette.

Mehr über unser Engagement bei BaumInvest

 

Nachhaltiger Kaffee ist mehr als Bio

Bio kann ein wichtiger Baustein sein. Aber Nachhaltigkeit im Kaffeeanbau umfasst aus unserer Sicht deutlich mehr.

Eine Farm kann zum Beispiel (im Bedarfsfall) erlaubte Insektizide verwenden und dennoch bio-zertifiziert sein. 

Eine andere Farm kann hervorragende Wasserkreisläufe, Schattenbäume und Erosionsschutz einsetzen, ohne bio-zertifiziert zu sein.

Und wiederum eine andere kann sozial besonders gut aufgestellt sein, ihren Beschäftigten feste Einkommen, Unterkünfte oder Bildungsangebote bieten ohne besonders auf ökologische Aspekte zu achten. 

Deshalb versuchen wir, Kaffee nicht nur anhand eines einzelnen Siegels oder Kriteriums zu beurteilen. Uns interessiert das Gesamtbild.

 

Böden, Wasser und Biodiversität

Gesunder Boden ist eine der Grundlagen für guten Kaffee.

Praktiken wie Bodenbedeckung, Kompostierung, gezielte Nährstoffversorgung, Schattenbäume oder der Schutz vor Erosion können dazu beitragen, Bodenstruktur und Fruchtbarkeit langfristig zu erhalten.

Auch Wasser spielt eine große Rolle. Insbesondere bei gewaschenen Kaffees kann die Aufbereitung größere Mengen Wasser benötigen. Was passiert mit dem verwendete Wasser? Kann es anderweitig sinnvoll eingesetzt werden?

Ein weiterer Punkt ist Biodiversität.

Kaffee wächst ursprünglich als Unterholzpflanze. Auf Farmen, auf denen Kaffee gemeinsam mit Schattenbäumen und anderen Pflanzen angebaut wird, können deutlich komplexere Ökosysteme entstehen als in reinen Monokulturen.

Ob ein bestimmtes Anbausystem tatsächlich ökologisch besser abschneidet, hängt allerdings von vielen Faktoren vor Ort ab.

Auch deshalb vermeiden wir pauschale Aussagen.

 

Aufbereitung und Ressourcen

Nach der Ernte beginnt der nächste wichtige Teil.

Die Aufbereitung.

Natural, Honey, Washed, anaerobe Fermentation oder andere Verfahren unterscheiden sich nicht nur geschmacklich, sondern auch hinsichtlich Wasserverbrauch, Energieeinsatz und der Frage, wie Nebenprodukte behandelt werden.

Kaffeekirschen bestehen schließlich nicht nur aus den Bohnen, die später bei uns im Röster landen. Fruchtfleisch, Schalen und andere organische Reststoffe können beispielsweise kompostiert oder anderweitig genutzt werden.

Wo Produzenten solche Kreisläufe aufgebaut haben, finden wir das spannend – und versuchen, diese Informationen auch weiterzugeben.

 

Nachhaltigkeit hat auch eine soziale Seite

Kaffee wird von Menschen produziert.

Deshalb gehört für uns neben Umweltfragen auch die soziale und wirtschaftliche Seite dazu. Wie werden Farmarbeiter bezahlt? Sind Beschäftigungsverhältnisse nachvollziehbar?

Gibt es langfristige Beziehungen zwischen Produzenten und Käufern? Welche Rolle spielen Frauen innerhalb von Kooperativen? Gibt es Investitionen in Infrastruktur, Bildung oder medizinische Versorgung?

Und vor allem:

Kommt ein höherer Verkaufspreis tatsächlich bei den Produzenten an?

Wir können diese Fragen nicht bei jedem Kaffee vollständig beantworten. Wo uns belastbare Informationen vorliegen, möchten wir sie aber transparent machen.

 

Qualität und wirtschaftliche Perspektive

Eine Sache ist uns besonders wichtig: Hohe Kaffeequalität und Nachhaltigkeit sind nicht dasselbe. Aber sie können miteinander zusammenhängen.

Produzenten, die außergewöhnliche Qualitäten erzeugen, können Zugang zu Märkten bekommen, in denen höhere Preise bezahlt werden als im klassischen Commodity-Handel.

Das kann wirtschaftliche Perspektiven verbessern. Garantiert ist das allerdings nicht.

Deshalb interessieren uns neben Cup Score und Geschmack auch die Handelsbeziehung und die Frage, wie nachvollziehbar die Wertschöpfungskette ist.

 

Und was heißt das für unsere Auswahl?

Wir suchen nicht nach dem einen perfekten „nachhaltigen Kaffee“.

Den gibt es aus unserer Sicht so pauschal nicht. Wir versuchen vielmehr, Kaffees zu finden, bei denen möglichst viele Dinge zusammenpassen:

außergewöhnliche Qualität, nachvollziehbare Herkunft, verantwortungsvolle Arbeit auf der Farm und eine Lieferkette, über die wir möglichst viel wissen.

Manchmal können wir sehr tief in diese Informationen einsteigen. Manchmal weniger.

Am Ende müssen wir uns auch auf unsere Lieferanten und Importeure verlassen. Mit ihrer Hilfe suchen wir Kaffees, die unseren Ansprüchen zu Nachhaltigkeit entsprechend, eine spannende Story erzählen können und vor allem richtig lecker schmecken. 

 

Spezialitätenkaffee und transparente Herkunft

Bei unserer Auswahl von Rohkaffee spielt Qualität eine zentrale Rolle. Gleichzeitig möchten wir möglichst genau wissen, woher ein Kaffee stammt und wer ihn produziert hat.

Je nach Kaffee können uns Informationen vorliegen über:

  • Anbauland und Region

  • Farm oder Kooperative

  • Produzenten

  • Varietäten

  • Anbauhöhe

  • Erntemethode

  • Aufbereitung

  • Importeur und Lieferkette

Diese Informationen findest du, soweit sie uns für den jeweiligen Kaffee vorliegen, direkt auf unseren Produktseiten.

Gerade bei Specialty Coffee ist diese Rückverfolgbarkeit für uns ein wichtiger Bestandteil der Rohkaffeeauswahl.

Sie erlaubt es uns, unterschiedliche Kaffees nicht nur sensorisch zu beurteilen, sondern ihre Herkunft und Verarbeitung besser nachvollziehen zu können.

 

Was bedeutet Direct Trade bei carabica?

Der Begriff Direct Trade ist kein einheitlich gesetzlich definierter oder geschützter Zertifizierungsstandard.

Deshalb ist uns wichtig zu erklären, was wir darunter verstehen.

Wir verwenden den Begriff bei Kaffees, bei denen die Lieferkette besonders kurz und die Herkunft für uns weitgehend nachvollziehbar ist. Je nach Kaffee besteht die Handelsbeziehung direkt mit Produzenten oder über spezialisierte Rohkaffeeimporteure, die eng mit den jeweiligen Farmen oder Kooperativen zusammenarbeiten.

Direct Trade bedeutet für uns deshalb vor allem:

mehr Informationen über Herkunft, Produzenten und Handelsweg.

Wo konkrete Informationen über Einkaufspreise, Projekte oder Bedingungen im Ursprung vorliegen, versuchen wir diese ebenfalls auf der jeweiligen Produktseite transparent zu machen.

 

Qualität ist wichtig. Aber Qualität allein löst nicht alles.

Wir kaufen Specialty Coffee. Spezialitätenkaffee unterscheidet sich von klassischem Commodity Coffee unter anderem dadurch, dass sensorische Qualität, Herkunft und Aufbereitung eine deutlich größere Rolle spielen.

Für hochwertige Lots können Produzenten häufig höhere Preise erzielen als im klassischen Rohkaffeehandel. Aber auch hier machen wir es uns nicht zu einfach.

Ein hoher Cup Score bedeutet nicht automatisch faire Arbeitsbedingungen.

Ein hoher Einkaufspreis sagt nichts über Biodiversität.

Und eine schöne Farmgeschichte ersetzt keine Fakten.

Deshalb möchten wir auch hier keine pauschalen Versprechen machen.

Bei unserer Rohkaffeeauswahl betrachten wir Qualität, Herkunft und verfügbare Informationen über die Lieferkette gemeinsam.

Wenn uns belastbare Angaben zu Farmen, Kooperativen, Zertifizierungen oder besonderen Projekten vorliegen, nennen wir sie konkret beim jeweiligen Kaffee.

 

Bio-Kaffee und Zertifizierungen

Zertifizierungen können Verbrauchern zusätzliche Informationen über bestimmte Eigenschaften eines Kaffees geben. Aber auch sie beantworten nur ganz bestimmte Fragen. Bio-Zertifikate sagen beispielsweise nichts über die Qualität eines Kaffees nach den SCA Kriterien aus. 

Sie sagt auch nicht automatisch etwas darüber aus, wie viel Geld beim Produzenten ankommt.

Ein Fair-Trade-Zertifikat wiederum verfolgt andere Kriterien.

Ein Zertifikat beschreibt immer die Anforderungen des jeweiligen Zertifizierungssystems – nicht automatisch die gesamte ökologische oder soziale Wirkung eines Kaffees.

Deshalb nennen wir Zertifizierungen möglichst konkret dort, wo sie für den jeweiligen Kaffee tatsächlich vorliegen und verwendet werden dürfen.

 

Unsere Kaffeeverpackung: Aromaschutz und Recyclingfähigkeit

Kaffeeverpackungen haben einen ziemlich undankbaren Job. Sie muss mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllen.

Frisch gerösteter Kaffee reagiert empfindlich auf Sauerstoff und Feuchtigkeit. Eine Verpackung muss den Kaffee deshalb während Lagerung und Transport ausreichend schützen.

Gleichzeitig stellt sich die Frage, was mit der Verpackung nach ihrer Nutzung passiert.

Eine perfekte Lösung gibt es aus unserer Sicht derzeit nicht. Wir haben sehr viel recherchiert und ausprobiert. Nach verschiedenen Verpackungslösungen verwenden wir heute für unsere Kaffeebeutel eine Verpackung aus Mono-Kunststoff.

Das bedeutet: Für die relevanten Kunststoffschichten wird eine Materialfamilie verwendet. Dadurch werden bessere Voraussetzungen für Sortierung und werkstoffliches Recycling geschaffen als bei Verpackungen, in denen unterschiedliche, nicht ohne Weiteres trennbare Materialien miteinander verbunden sind.

 

Was bedeutet „Made for Recycling“?

Die Recyclingfähigkeit unserer Kaffeeverpackung wurde nach dem Bewertungsverfahren „Made for Recycling“ von Interzero (ehemals Interseroh) untersucht.

Bei diesem Verfahren wird nicht nur betrachtet, aus welchem Material eine Verpackung besteht.

Bewertet werden unter anderem:

  • die Zuordnung zum vorgesehenen Erfassungssystem

  • die Sortierbarkeit der Verpackung

  • die Recyclingfähigkeit der verwendeten Materialien

  • die Voraussetzungen für eine werkstoffliche Verwertung

Die Bewertungsmethode wurde von Interzero (ehemals Interseroh) gemeinsam mit dem bifa Umweltinstitut entwickelt und durch das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung geprüft.

Verpackungen können im „Made for Recycling“-Verfahren maximal 20 Punkte erreichen. Ab der für das Siegel vorgesehenen Bewertung darf die Kennzeichnung „Made for Recycling“ verwendet werden.

Unsere eingesetzte Kaffeeverpackung wurde nach diesem Verfahren hinsichtlich ihrer Recyclingfähigkeit geprüft.

Made for Recycling – unsere Kaffeeverpackung im Detail

 

Recyclingfähig bedeutet nicht automatisch recycelt

Dieser Unterschied ist uns wichtig.

Eine recyclingfähige Verpackung ist nicht automatisch eine Verpackung, die nach ihrer Entsorgung tatsächlich vollständig recycelt wird.

Ob eine einzelne Verpackung später stofflich verwertet werden kann, hängt unter anderem davon ab,

  • ob sie richtig entsorgt wird,

  • welche Sortierinfrastruktur zur Verfügung steht,

  • ob sie im Sortierprozess korrekt erkannt wird,

  • und welche Recyclingverfahren anschließend eingesetzt werden.

Deshalb behaupten wir nicht, dass jeder unserer Kaffeebeutel tatsächlich vollständig recycelt wird.

Wir können jedoch die Voraussetzungen auf Seiten der Verpackung beeinflussen und genau hier setzt die Prüfung der Recyclingfähigkeit an.

 

Wie entsorge ich einen carabica Kaffeebeutel?

Unsere dafür vorgesehene Kaffeeverpackung kann nach Gebrauch über die Gelbe Tonne beziehungsweise den Gelben Sack entsorgt werden.

Damit gelangt sie in das für Leichtverpackungen vorgesehene Erfassungs- und Sortiersystem.

Bitte entsorge den Kaffeebeutel nicht über Papier oder Biomüll.

 

Warum verwenden wir überhaupt Kunststoff?

Kunststoff grundsätzlich als „gut“ oder „schlecht“ einzuordnen greift aus unserer Sicht zu kurz.

Eine Verpackung muss zunächst ihren eigentlichen Zweck erfüllen: Sie muss den Kaffee schützen.

Würde Kaffee aufgrund einer ungeeigneten Verpackung schneller an Qualität verlieren oder vorzeitig entsorgt werden, wäre damit ebenfalls niemandem geholfen.

Unsere Entscheidung für eine Monomaterial-Verpackung ist deshalb ein Kompromiss zwischen mehreren Anforderungen:

Aromaschutz, Produktsicherheit, Handhabung und Recyclingfähigkeit.

 

Wir betrachten diese Lösung nicht als perfekte Verpackung und auch nicht als endgültigen Zustand. Verpackungsmaterialien, Sortiertechnik und Recyclingverfahren entwickeln sich weiter. Deshalb prüfen wir neue Lösungen, wenn sie für unsere Anforderungen sinnvoll erscheinen.

 

Versandkartons mehrfach verwenden

Nicht jedes Verpackungsmaterial muss nach einmaliger Nutzung entsorgt werden.

Wenn Kartons aus Lieferungen unserer Lieferanten noch sauber, stabil und für einen erneuten Versand geeignet sind, verwenden wir sie teilweise ein weiteres Mal.

Deshalb kann es vorkommen, dass deine Bestellung in einem Karton bei dir ankommt, der ursprünglich für eine andere Lieferung verwendet wurde.

Das sieht vielleicht nicht immer nach fabrikneuer Versandverpackung aus erfüllt aber weiterhin seinen Zweck.

 

Füllmaterial wiederverwenden

Auch verwendbares Füll- und Schutzmaterial aus eingehenden Lieferungen verwenden wir teilweise erneut.

Außerdem versuchen wir, Versandkartons möglichst passend zur jeweiligen Bestellung auszuwählen, damit nicht unnötig große Pakete verschickt und anschließend mit zusätzlichem Material aufgefüllt werden müssen.

Damit reduzieren wir den Bedarf an neuem Verpackungs- und Füllmaterial in unserem eigenen Versand.

 

Kaffee in den eigenen Behälter füllen lassen

Wenn du uns vor Ort besuchst, kannst du einen geeigneten und sauberen eigenen Behälter für deinen Kaffee mitbringen.

So kann auf eine zusätzliche Verkaufsverpackung verzichtet werden. Als Dank bekommst du pro kg Kaffeebohnen 1 EUR Rabatt. 

Bitte achte darauf, dass dein Behälter sauber, trocken und für die Aufbewahrung von Lebensmitteln geeignet ist.

 

Ist carabica Kaffee nachhaltig?

Wir verwenden diese pauschale Aussage bewusst nicht.

Kaffee hat – wie praktisch jedes landwirtschaftlich erzeugte und international gehandelte Produkt – ökologische und soziale Auswirkungen.

Unsere Aufgabe sehen wir darin, dort genauer hinzusehen, wo wir Einfluss nehmen können.

Dazu gehören für uns unter anderem die Auswahl unserer Rohkaffees, Informationen zur Herkunft, die Zusammenarbeit mit spezialisierten Importeuren und Produzenten, die Wahl unserer Verpackung und der Umgang mit Versandmaterialien.

Wir möchten diese Maßnahmen möglichst konkret beschreiben, statt daraus ein allgemeines Nachhaltigkeitsversprechen abzuleiten.

 

Häufige Fragen zu Kaffee, Verpackung und Recycling

Ist die carabica Kaffeeverpackung recyclingfähig?

Unsere verwendete Monomaterial-Kaffeeverpackung wurde nach dem „Made for Recycling“-Verfahren von Interzero (ehemals Interseroh) hinsichtlich ihrer Recyclingfähigkeit bewertet. Weitere Informationen zur Prüfung und zur konkreten Verpackung findest du auf unserer Seite „Made for Recycling“.

Wird der Kaffeebeutel zu 100 Prozent recycelt?

Das können und möchten wir nicht behaupten. Recyclingfähigkeit beschreibt die Voraussetzungen einer Verpackung für Sortierung und Recycling. Ob ein einzelner Beutel tatsächlich stofflich verwertet wird, hängt zusätzlich vom Entsorgungs- und Recyclingprozess ab.

In welchen Müll gehört der Kaffeebeutel?

Der von uns verwendete Kaffeebeutel ist für die Entsorgung über die Gelbe Tonne beziehungsweise den Gelben Sack vorgesehen.

Enthält die Kaffeeverpackung Aluminium?

Unsere aktuell eingesetzte Monomaterial-Kaffeeverpackung kommt ohne Aluminiumschicht aus.

Was bedeutet Monomaterial bei einer Kaffeeverpackung?

Bei einer Monomaterial-Verpackung bestehen die für das Recycling relevanten Kunststoffbestandteile im Wesentlichen aus einer Materialfamilie. Das kann die Sortierung und anschließende werkstoffliche Verwertung gegenüber bestimmten schwer trennbaren Materialverbunden erleichtern.

Bedeutet Specialty Coffee automatisch nachhaltigen Kaffee?

Nein. Specialty Coffee beschreibt in erster Linie besondere Qualitätsmerkmale und eine sensorische Bewertung von Kaffee. Aspekte wie Anbau, Arbeitsbedingungen, Handelsbeziehungen, Transport oder Verpackung müssen zusätzlich betrachtet werden.

Bedeutet Direct Trade automatisch fairen Handel?

Nein. Direct Trade ist kein einheitlich geschütztes Zertifizierungssystem. Deshalb erklären wir bei carabica möglichst konkret, wie die jeweilige Lieferkette aussieht und welche Informationen uns über Produzenten und Handel vorliegen.

 

Unser Ansatz: lieber konkret als grün

Wir lieben guten Kaffee.

Und wir möchten wissen, wo er herkommt, wer ihn produziert und was auf seinem Weg vom Rohkaffee bis zu deiner Tasse passiert.

Dabei werden wir nicht an jeder Stelle eine perfekte Lösung haben. Wenn wir etwas nicht wissen oder nicht belegen können, machen wir daraus auch keine Werbeaussage.

Wir können aber Entscheidungen hinterfragen, Informationen offenlegen und Lösungen verbessern, wenn bessere Möglichkeiten verfügbar werden.

Deshalb findest du bei carabica möglichst konkrete Angaben zu Herkunft, Produzenten, Aufbereitung, Lieferkette und Verpackung.

Denn für uns ist Transparenz hilfreicher als ein grünes Etikett.